Krebsstudie- Bedeutung von Ernährung, Bewegung, erblichen Voraussetzungen, Suchtverhalten, Schlaf, Erholung, sozialer Sicherheit, Integration und Selbstregulation bei Krebs


Hier finden Sie günstige und ungünstige Faktoren für Überlebenschancen von Krebspatienten sowie die Bedeutung von Ernährung, Bewegung, erblichen Voraussetzungen, Suchtverhalten, Schlaf, Erholung, sozialer Sicherheit, Integration und Selbstregulation bei Krebs.

Eine sehr interessantes Forschungsprojekt waren die prospektiven Interventionsstudien von Helm Stierling/ Ronald Grossarth-Maticek.
Kernfrage der Studien war:
"Beeinflussen psychosoziale Faktoren den Krankheitsverlauf bei Krebspatienten?"
Die Studien erstreckten sich z.T. über 30 Jahre. Das Besondere: Prospektive Studien sind in die Zukunft gerichtet. Es wird nicht versucht, gewünschte Ergebnisse im Nachhinein zu bestätigen. Forschungsergebnisse sind völlig offen.

Zitat:

"Bei diesen Studien wurden die Daten vor dem klinischen Ausbruch von Krebserkrankungen erfasst, und gleichzeitig wurden experimentell Interventionen durchgeführt.
Die Tatsache, dass in den präventiv behandelten Gruppen bedeutend weniger Menschen erkrankten als in den nichtbehandelten Kontrollgruppen, verleiht diesem Buch seine Brisanz ..."
[Quelle: Krebsrisiken - Überlebenschancen. Wie Körper, Seele und soziale Umwelt zusammenwirken]

 

Positivfaktoren beim Zustandekommen von Gesundheit bis ins hohe Alter

Positivfaktoren und Synergieeffekte beim Zustandekommen von Gesundheit bis ins hohe Alter- die Bedeutung der Selbstregulation. Beachten Sie bei Ihrer Auswertung der Tabelle auch die verschiedenen Synergieeffekte.


Zitat:

"Die Tabelle zeigt zunächst:
⇒ dass nur 1 % der Personen ohne Positivfaktoren bis ins hohe Alter gesund blieb (5 von 516 Personen).
⇒ Wenn nur 1 Faktor vorliegt, erhöht sich die Chance, gesund alt zu werden, zwischen 2- und 18 fach (Verhältnis der Prozente ).

Eine relativ geringe Bedeutung haben folgende Einzelfaktoren:
⇒ Gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, kein Suchtverhalten und gute soziale Integration.
⇒ Eine mittlere Bedeutung haben die Fähigkeit, sich zu erholen und eine gute erbliche Vorraussetzung ( wenn beide Elternteile gesund ein hohes Alter erreichten ).
⇒ Der weitaus stärkste Einzelfaktor ist eine gute Selbstregulation in dem Sinne, daß die Person noch immer und trotz ungesunder Lebensweise in der Lage ist, Wohlbefinden und Lust zu erreichen.

Wenn alle 7 Positivfaktoren ausgeprägt sind, dann ergibt sich nicht nur eine additive Wirkung ( die zu 47,6 % gesundes Altern erwarten ließe, sondern ein hochsignifikanter Synergieeffekt von 86 %.

In der Gruppe, in der nur 6 Positivfaktoren zusammenwirken (ohne gute erbliche Vorraussetzung, weil beide Elternteile vor dem 60. Lebensjahr an einer chronischen Erkrankung verstarben), erreichen noch immer 79 % der Personen ein hohes Alter".
[Quelle: Ergebnisse der Heidelberger prospektiven Studie 1973- 1993 aus Buch "Krebsrisiken-Überlebenschancen"]



Grad der Selbstregulation und jährliche Krankheitstage


[Quelle Text und Tabellen: Krebsrisiken - Überlebenschancen. Wie Körper, Seele und soziale Umwelt zusammenwirken]

 

Günstige und ungünstige Faktoren für Überlebenschancen von Krebspatienten

Es gibt Faktoren bei Diagnose Krebs, die können Sie selber beeinflussen. Diese Faktoren finden Sie auf dieser Seite.
Verbundenheitstraining hilft Ihnen, diese Faktoren positiv zu verändern.

Die Liste günstiger und ungünstiger Faktoren für Überlebenschancen von Krebspatienten ist Ergebnis der 30-jährigen prospektiven Interventionsstudien zu Krebs von Dr. Grossarth-Maticek. Den Variablenkatalog zur Erfassung von günstigen und ungünstigen Verhaltens- und Erlebnisweisen im Hinblick auf die Überlebenschancen von Krebspatienten finden Sie im Buch (siehe Buchlink zu Amazon am Seitenende) auf Seite 184.

Günstige und ungünstige Faktoren für Überlebenschancen von Krebspatienten

 

 
Krebsrisiken - Überlebenschancen. Wie Körper, Seele und soziale Umwelt zusammenwirken

 

Kostenloser und anonymer Onlinetest des wichtigsten Gesundheitsfaktors Selbstregulation

Die Selbstregulation ist nach den prospektiven Studien der mit Abstand wichtigste Gesundheitsfaktor.

Selbstregulation definiert Dr. Grossarth-Maticek als "die Fähigkeit, durch Eigenaktivität Wohlbefinden, Lustgewinn, Sicherheit und Sinnerfüllung herzustellen". Diese Fähigkeit beschreibe ich mit Handlungskompetenz. Seine Handlungskompetenz kann im Verbundenheitstraining jeder verbessern.

 

Auf www.verbundenheitstraining.de habe ich den Test zur Selbstregulation aus dem Buch Krebsrisiken-Überlebenschancen von Dr. Grossarth-Maticek automatisiert. Die Nutzungserteilung wurde mit freundlicher Genehmigung des Carl-Auer-Verlages erteilt.

 

 

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