Krebs - Stress und das Wachstum von Tumoren
Eines der Programme von Lebewesen zu deren Überleben scheint die Verbindung Stress - Wachstum
von Tumoren zu sein.
Hier können Sie nachlesen, wie chronischer Stress die immunologische Tumorabwehr herunterfährt und
Tumore wachsen lässt, sich neue Krebszellen bilden.
Dass Stress kurzzeitig mehr Energie liefert, ist wichtig zur Bewältigung schwieriger
Situationen.
Aber wo kommt die Energie her und wie macht sich das körperlich bemerkbar?
Der gefräßige Löwe
Stellen Sie sich vor, Sie leben in der Steinzeit. Ein Löwe kommt und will Sie fressen.
Möchten Sie überleben, müssen Sie kämpfen oder weglaufen. Sie haben akuten Stress.
Zum Wegrennen brauchen Sie kurzzeitig mehr Energie. Woher nehmen?
Für diesen Fall hat die Evolution eine geniale Lösung gefunden.
In Moment der Lebensgefahr werden, ausgelöst durch das limbische System im Gehirn, Programme des
Körpers heruntergefahren, die bisher Energie zum Wachstum verbrauchten.
Diese Energie wird frei, um das Überleben zu sichern.
Ohne Löwe war das Verhältnis 90% Energie für Wachstum zu 10% Energie für Schutz (von
100%).
Mit Löwe im Nacken ist das Verhältnis 10% Energie für Wachstum und 90% Energie für Schutz (von
100%).
Anmerkung: %-Werte sind von mir willkürlich gewählt. Es soll das Prinzip deutlich werden.
[mehr zu Wachstum und Schutz]
Dieses Programm ist für kurzzeitigen Stress konzipiert. Der Löwe ist irgendwann weg und man kann
sich entspannen. Dann kippt die innere Ordnung Stress wieder in die Ordnung Harmonie. Die
Körperfunktionen stellen sich wieder um.
Leider haben immer mehr Menschen in unserer Leistungsgesellschaft Dauerstress. So ist dieses
Programm ständig in Betrieb. Dafür ist es aber nicht konzipiert.
Auswirkungen des überlasteten Systems werden dann körperlich sichtbar in Form von Symptomen.
Kommt dann die Diagnose Krebs, wird der Stress noch größer. Leider hat die Schulmedizin in den
Köpfen der Menschen die Hypothese verankert, dass Krebs den Tod bedeutet (der Löwe kommt). Ein
fataler Glaube.
Wäre die Hypothese eine wissenschaftliche Wahrheit, dürfte es keine Sontanremissionen geben.
Wenn ein Mensch unter Dauerstress steht, leiden Körperfunktionen, die für das Wachstum
(Verdauung usw.) wichtig sind.
Sie haben nicht die Energie zur Verfügung, um "normal" zu funktionieren.
In der Priorität des Unterbewusstseins hat Schutz Vorrang vor Wachstum.
Erst müssen Sie überleben (dem Löwe entkommen), dann können Sie wachsen, sich
weiterentwickeln.
Das ist eine evolutionäre Bedingung.
Stressachse nach Dr. Bauer
Beim Mensch ist die Stressachse relativ gut erforscht.
Hier ist die schematische Darstellung der
Stressachse nach Dr. Bauer als PDF-Dokument
[Quelle: Das Gedächtnis des Körpers: Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern
]
Wie Stress den Krebs fördert (Mausversuch)
An der University of Texas wurde ein bemerkenswerter Versuch mit Mäusen durchgeführt.
Für mich ist es das letzte Puzzle der Wirkkette von Stress bis zum Vermehren von Tumoren auch beim
Menschen.
Der Versuch ist einfach und könnte auch in Deutschland nachgestellt werden.
In der Versuchsreihe wurde festgestellt, dass bei Stress ausgeschüttete Stresshormone an die
Rezeptoren von Krebszellen anbinden. Deren Bindung stimuliert unter anderem das Wachstum neuer
Blutgefäße, die den Tumor mit Nährstoffen versorgen. Im speziellen Fall von Eierstockkrebszellen
hatten sich nach drei Wochen bis zu 3,6 mal
mehr Tumoren gebildet als bei nicht gestressten Mäusen.
Wurde das Andocken der Stresshormone an die Zellen mit Betablockern verhindert, blieb Dauerstress
ohne Wirkung auf das Krebswachstum.
[weiter zum Mausversuch und deren Quellen]
Schwächung der Immunologischen Tumorabwehr bei chron. Stress und Depression
„Welche konkreten gesundheitlichen Konsequenzen können sich ergeben, wenn sich Stresshormone wie
Cortisol über längere Zeit mit dem Abwehr- und Immunsystem des Körpers ins Gehege kommen und dieses
blockieren?
Die wichtigste Auswirkungscheint die Fähigkeit des Körpers zu betreffen, Tumorzellen abzutöten,
d.h. Tumorerkrankungen abzuwehren.
Ein erhöhtes Risiko für bestimmte Tumoren durch die Depression, wie es sich aufgrund
wissenschaftlicher Studien tatsächlich belegen lässt (siehe Unten), ergibt sich aus folgenden
Umständen:
Eine der Hauptursachen für eine verminderte Tumorabwehr bei chronischem Stress und Depression
dürfte in der bis zu 50-prozentigen Verminderung der Anzahl und Funktionstüchtigkeit der
Natural-Killer-Zellen liegen, die innerhalb des Immunsystems eine einzigartige Spezialtruppe zur
Bekämpfung von Tumorzellen darstellen."
[Quelle: Das Gedächtnis des Körpers: Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern
Seite 138]
[Natural-Killer-Zellen: Pschyrembel, klinisches Wörterbuch= "die natürlich vorhanden und nicht das Resultat einer Immunantwort sind“]
Gen p53 drängt Tumore zurück
Sie erinnern sich: An der Regulation der Genaktivität ist immer ein ganzes Orchester
beteiligt.
Ein Musiker ist das Gen p53. Es ist bei mehr als der Hälfte der Krebsfälle beteiligt.
Aufgabe:
- Teilung defekter Zellen zu verhindern
- kann kontrollierten Selbstmord der Zelle einläuten
-
Zitat Thüringer Allgemeine 25.01.2007: „In Experimenten mit Mäusen haben Forscher einen körpereigenen Schutz gegen Krebs wieder hergestellt und damit Krebstumore zurückgedrängt. Möglicherweise lasse sich dieser Mechanismus eines Tages auch beim Menschen nutzen.“
Mit Sicherheit gibt es noch mehr Gene, die am Wachstum von Tumoren oder deren Beseitigung beteiligt sind.
Dieses Gen ist ein Beispiel dafür, dass der Zellverband Mensch Programme hat, um Krebs von Innen zu heilen.
Man muss ihm nur die Gelegenheit geben und Ursachen beseitigen.
Spontanheilungen (Spontanremission) würde der Arzt dann diagnostizieren.
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/news/103563/index.html
Stress gibt Krebs eine zweite Chance
Einen weiteren Beweis für den Zusammenhang Stress - Krebs haben Forscher in Israel nachgewiesen. Lesen Sie einfach den Artikel zu Stress und Krebs.
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/288954.html
http://www.aftau.org/site/News2?page=NewsArticle&id=6537 (englisch)
Was können Sie gegen Stress tun?
Zitat von Hans Seyle, einer der Urväter der Stressforschung, auf die Frage, was man gegen Stress tun könne.
"Erwirb die Liebe deines Nächsten!"
[Quelle: Bauer, Joachim Gedächtnis des Körpers Seite 48]Ich gehe noch ein Stück weiter:
Hören Sie auf Krieg zu führen. Finden Sie zu Harmonie.
Lösen Sie all Ihre Konflikte. Werden Sie Eins mit sich selber und Ihrer Umwelt.
Räumen Sie alles aus dem Weg, was zwischen Ihnen und Ihrem Partner, Ihrer Familie, Ihren Freunden und Bekannten, Gott, Ihrem Chef, Kollegen, der Erfüllung Ihrer Wünsche + Träume steht.
Dann haben Sie Freude am Leben, finden zu Harmonie, Liebe und Glück.Wo Freude ist, kann kein Stress sein. Ganz einfach.
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