Wie durch Stress Tumoren, Metastasen und Krebszellen wachsen


Ein wichtiges Überlebensprogramm von Lebewesen ist die Stressreaktion. Kommt der Löwe, muss man weg, kämpfen, sich tot stellen oder man wird gefressen.
Die Stressreaktion steht in direktem Zusammenhang mit dem Wachstum von Krebszellen.
Hier können Sie nachlesen, wie chronischer Stress die immunologische Tumorabwehr herunterfährt und Tumoren, Metastasen, neue Krebszellen wachsen lässt.

Dass Stress kurzzeitig mehr Energie liefert, ist wichtig zur Bewältigung schwieriger Situationen (Gefahr). Dabei ist wieder wichtigstes Kriterium die persönliche Bewertung aktueller Situationen durch das Unterbewusstsein.
Die Stressreaktion ist aber nicht für Dauerstress der Leistungsgesellschaft ausgelegt.
Tumoren, Metastasen, Krebszellen wachsen, hält Dauerstress zu lange an. Dauerstress können traumatische Erfahrungen, permanente Beziehungskonflikte, zu hohe Anforderungen auf Arbeit usw. auslösen.

Zellen in Organen, wo die Gefahr sitzt, vermehren sich. Weil der Körper perfekt funktioniert, fährt zur gleichen Zeit die immunologische Tumorabwehr herunter. Der Ort des unkontrollierten Zellwachstums steht im Zusammenhang mit der Funktion des Organs:
⇒ Brust- Beziehung zu Partner oder Kind
⇒ Darm- Verdauung
⇒ Hoden- Männlichkeit, Fortpflanzung
⇒ Haut- Beziehung Außenwelt usw.

Das System und das Zellwachstum kippt wieder, hört der Dauerstress auf. Das geschieht über Selbstorganisation, sind die für die Stressreaktion verantwortlichen Parameter verändert. Das Gehirn und somit alle körperlichen Vorgänge unterliegen Gesetzen der Selbstorganisation.
Tumoren, Metastasen, Krebszellen hören auf zu wachsen und werden durch die immunologische Tumorabwehr, die Natural-Killer-Zellen wieder abgebaut.

 

Stressreaktion- der gefräßige Löwe

Stellen Sie sich vor, Sie leben in der Steinzeit. Ein Löwe kommt und will Sie fressen.
Möchten Sie überleben, müssen Sie kämpfen oder weglaufen. Sie haben akuten Stress.
Zum Wegrennen brauchen Sie kurzzeitig mehr Energie. Woher nehmen?

Für diesen Fall hat die Evolution eine geniale Lösung gefunden.

In Moment der Lebensgefahr werden, ausgelöst durch das limbische System im Gehirn, Programme des Körpers heruntergefahren, die bisher Energie zum Wachstum verbrauchten. Organe mit Wachstumsfunktion sind Verdauung, Immunabwehr usw. Wird man gefressen, braucht man keine Verdauung oder Krankheitsabwehr mehr. Schutz steht in der Hierarchie über Wachstum.
Energie von Organen mit Wachstumsfunktion wird frei, um das Überleben zu sichern.
Die Energie geht in die Blutgefäße und dann in Arme und Beine, Kämpfen und weglaufen werden besser.

Ohne Löwe im entspannten Zustand war das Verhältnis 90% Energie für Wachstum zu 10% Energie für Schutz (von 100%).
Mit Löwe im Nacken (Stressreaktion) ist das Verhältnis 10% Energie für Wachstum und 90% Energie für Schutz (von 100%).
Anmerkung: %-Werte sind von mir willkürlich gewählt. Es soll das Prinzip deutlich werden.
[mehr zu Wachstum und Schutz]

Die Stressreaktion ist für kurzzeitigen Stress konzipiert. Der Löwe ist irgendwann weg und man kann sich entspannen. Dann kippt die innere Ordnung Stress wieder in die Ordnung Harmonie. Die Körperfunktionen stellen sich wieder um.

Leider haben immer mehr Menschen in unserer Leistungsgesellschaft Dauerstress. So ist dieses Programm ständig in Betrieb. Dafür ist es aber nicht konzipiert.
Auswirkungen des überlasteten Systems werden dann körperlich sichtbar in Form von Symptomen.
Kommt die Diagnose Krebs, wird der Stress noch größer.

Leider hat die Schulmedizin in den Köpfen der Menschen die Hypothese verankert, dass Krebs den Tod bedeutet (der Löwe kommt). Ein fataler Glaube. Wäre die Hypothese eine wissenschaftliche Wahrheit, dürfte es keine Sontanremissionen geben.

Wenn ein Mensch unter Dauerstress steht, leiden Körperfunktionen, die für das Wachstum (Verdauung usw.) wichtig sind.
Sie haben nicht die Energie zur Verfügung, um "normal" zu funktionieren. In der Priorität des Unterbewusstseins hat Schutz Vorrang vor Wachstum. Erst müssen Sie überleben (dem Löwe entkommen), dann können Sie wachsen, sich weiterentwickeln. Das ist ein evolutionäres Gesetz.

Stressachse nach Dr. Bauer

Beim Mensch ist die Stressachse relativ gut erforscht.
Hier ist die schematische Darstellung der Stressachse nach Dr. Bauer als PDF-Dokument
[Quelle: Das Gedächtnis des Körpers: Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern ]


Wie Stress den Krebs fördert (Mausversuch)

An der University of Texas wurde ein bemerkenswerter Versuch mit Mäusen durchgeführt.
Für mich ist es das letzte Puzzle der Wirkkette von Stress bis zum Vermehren von Tumoren auch beim Menschen.
Der Versuch ist einfach und könnte auch in Deutschland nachgestellt werden.

In der Versuchsreihe wurde festgestellt, dass bei Stress ausgeschüttete Stresshormone an die Rezeptoren von Krebszellen anbinden. Deren Bindung stimuliert unter anderem das Wachstum neuer Blutgefäße, die den Tumor mit Nährstoffen versorgen. Im speziellen Fall von Eierstockkrebszellen hatten sich nach drei Wochen bis zu 3,6 mal mehr Tumoren gebildet als bei nicht gestressten Mäusen.
Wurde das Andocken der Stresshormone an die Zellen mit Betablockern verhindert, blieb Dauerstress ohne Wirkung auf das Krebswachstum.
[weiter zum Mausversuch und deren Quellen]

 

Schwächung der Immunologischen Tumorabwehr bei chron. Stress und Depression

Zitat:

"Welche konkreten gesundheitlichen Konsequenzen können sich ergeben, wenn sich Stresshormone wie Cortisol über längere Zeit mit dem Abwehr- und Immunsystem des Körpers ins Gehege kommen und dieses blockieren?
Die wichtigste Auswirkungscheint die Fähigkeit des Körpers zu betreffen, Tumorzellen abzutöten, d.h. Tumorerkrankungen abzuwehren.
Ein erhöhtes Risiko für bestimmte Tumoren durch die Depression, wie es sich aufgrund wissenschaftlicher Studien tatsächlich belegen lässt (siehe Unten), ergibt sich aus folgenden Umständen:
Eine der Hauptursachen für eine verminderte Tumorabwehr bei chronischem Stress und Depression dürfte in der bis zu 50-prozentigen Verminderung der Anzahl und Funktionstüchtigkeit der Natural-Killer-Zellen liegen, die innerhalb des Immunsystems eine einzigartige Spezialtruppe zur Bekämpfung von Tumorzellen darstellen."
[Quelle: Das Gedächtnis des Körpers: Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern Seite 138]

[Natural-Killer-Zellen: Pschyrembel, klinisches Wörterbuch= "die natürlich vorhanden und nicht das Resultat einer Immunantwort sind"]

 

 

Gen p53 drängt Tumore zurück

Sie erinnern sich: An der Regulation der Genaktivität ist immer ein ganzes Orchester beteiligt.
Ein Musiker ist das Gen p53. Es ist bei mehr als der Hälfte der Krebsfälle beteiligt.
Aufgabe:

⇒ Teilung defekter Zellen zu verhindern
⇒ kann kontrollierten Selbstmord der Zelle einläuten

Zitat Thüringer Allgemeine 25.01.2007:
"In Experimenten mit Mäusen haben Forscher einen körpereigenen Schutz gegen Krebs wieder hergestellt und damit Krebstumore zurückgedrängt. Möglicherweise lasse sich dieser Mechanismus eines Tages auch beim Menschen nutzen."


Mit Sicherheit gibt es noch mehr Gene, die am Wachstum von Tumoren oder deren Beseitigung beteiligt sind. Dieses Gen ist ein Beispiel dafür, dass der Zellverband Mensch Programme hat, um Krebs von Innen zu heilen.
Man muss ihm nur die Gelegenheit geben und Ursachen beseitigen. Spontanheilungen (Spontanremission) würde der Arzt dann diagnostizieren.

 

Stress gibt Krebs eine zweite Chance

Einen weiteren Beweis für den Zusammenhang Stress - Krebs haben Forscher in Israel nachgewiesen. Lesen Sie einfach den Artikel zu Stress und Krebs.
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/288954.html

Was können Sie gegen Stress tun?

Zitat von Hans Seyle, einer der Urväter der Stressforschung, auf die Frage, was man gegen Stress tun könne. "Erwirb die Liebe deines Nächsten!"
[Quelle: Bauer, Joachim Gedächtnis des Körpers Seite 48]


Die "Liebe zum Nächsten" ist zentrales Anliegen des Verbundenheitstrainings. Die Liebe zum Nächsten beginnt bei der Liebe zu sich selbst. In den inneren Reisen klären Sie Ihre Beziehungen zu sich selbst, Eltern, Partner, Kindern, Verwandten Bekannten, Nachbarn, Kollegen, sogar Ihrem Chef. Ist das innere Verhältnis geklärt, werden Beziehungen im Außen harmonischer.

Hören Sie auf Krieg zu führen. Der "Kampf gegen den Krebs" ist Krieg. Finden Sie zu Harmonie.
Lösen Sie all Ihre Konflikte. Werden Sie Eins mit sich selber und Ihrer Umwelt.
Räumen Sie alles aus dem Weg, was zwischen Ihnen und Ihrem Partner, Ihrer Familie, Ihren Freunden und Bekannten, Gott, Ihrem Chef, Kollegen, der Erfüllung Ihrer Wünsche + Träume steht.
Dann haben Sie Freude am Leben, finden zu Harmonie, Liebe und Glück.

Wo Freude ist, kann kein Stress sein. Ganz einfach.

 

 

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Das Geheimnis von Gesundheit, die Regulation der Genaktivität